Koh Samui: Ausflug Tag 5 – Ang Thong Marine Nationalpark #Reisetagebuch2018

Hallo meine Lieben!

In meinem zwei Wöchigen Urlaub auf Koh Samui habe ich total viel erlebt und unternommen. Wir waren oftmals ganze Tage unterwegs. So, dass wir dann abends tot ins Bett fielen. Der letzte Ausflug unternahmen wir an unserem letzten Urlaubstag im Paradies. Es war so gleich der teuerste und luxuröste Ausflug. Früh morgens wurden wir mit den Taxis abgeholt, danach ging es an den Hafen. Dort durften wir gleich direkt aus die wunderschöne NAGA. Nun ging das Abenteuer Richtung Ang Thong Marine National Park los.

Ang Thong Marine Nationalpark

Ang Thong (deutsch: goldenes Becken) erstreckt sich auf einer Fläche von 102 Quadratkilometern und besitzt einige der ungewöhnlichsten und spektakulärsten Landschaften in ganz Thailand. Die bizarren Formen der steilen Kalksteinfelsen, einige sind knapp 400 Meter hoch, wurden in Jahrmillionen durch Erosion geformt. Die 42 Inseln mit ihren hoch aufragenden Kalksteinfelsen verzaubern die Besucher mit dichtem Dschungel, weißen Sandstränden, Höhlen, Mangroven, Wasserfällen, versteckten Buchten und Seen. Der Ang Thong Marine Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet und bietet eine Heimat für eine reiche exotische Tierwelt, sowohl über als auch unter Wasser.

Die Geschichte des Ang Thong Marine Nationalpark

Der Ang Thong Marine National Park wurde am 12. November 1980 gegründet und befindet sich ca. 30 Kilometer westlich von Koh Samui und Koh Phangan. Der Status eines Nationalparks hat dafür gesorgt, dass die Entwicklung minimal geblieben ist. Der Nationalpark war tatsächlich einst Heimat einer Gruppe von Reisenden, die dauerhaft aus der Gesellschaft aussteigen wollten, heute jedoch auf Koh Phangan leben. Ang Thong aber blieb so atemberaubend wie eh und je.

Überregionale Bedeutung erlangte der Park als der Roman „The Beach“ von Alex Garland erschien, in dem Rucksacktouristen auf der Suche nach einer geheimen Insel und dem perfekten Strand ihr Lager hier aufschlugen. Der danach erschienene Film mit Leonardo Di Caprio wurde tatsächlich auf Ko Phi Phi gefilmt. Einzig die Lagune selber, erschien im Film. Doch Ang Thong aber blieb fest in der Vorstellung vieler als attraktives Urlaubsziel verankert.

Wie gelangt man zum Ang Thong Marine Nationalpark

Die meisten Besucher, haben wie wir einen organisierten Tagesausflug gebucht. Dazu gibt es wie immer verschiedene Anbieter und „Boot“-Möglichkeiten. Nach dem Speed Boot fahren nach Koh Tao, bin ich sehr froh haben wir die Luxusvariante mit der NAGA gebucht. Da Ang Thong den Status eines Nationalparks besitzt, dürfen nur lizenzierte Reiseveranstalter Touren anbieten. Besucht wir der Park meistens von den Destinationen Koh Samui oder Koh Phangan aus. Obwohl der Park wahrend der Hauptsaison immer mehr Tagestouristen anzieht, ist die Postkartenidylle eines perfekten tropischen Paradieses erhalten geblieben.

Neben den Standardausflügen findet man Anbieter für Segeltouren, Tauchsafaris und Schnellboote. Die meisten Touren beinhalten nur die bekanntesten Ziele und bieten in der Regel Wandern, Sightseeing, Kajaktouren Schnorcheln und Strandbesuche an.

 

So verbrachten wir die Reise auf der NAGA

 

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Mit einer Gruppe von max. 30 Personen, inkl. Begleitung auf Deutsch und Englisch verbrachten wir den Tag auf dem Meer. Es war einfach Klasse: Komplett-Service inkl. Frühstücks-Brunch, Mittagessen und kleine Häppchen und Obst und Getränke, und und und…

Die Crew war ständig um seine Gäste bemüht, wir erhielten viele spannende Infos rund um den Marinepark und seine Geschichte. Besuchten dann zuerst einen wunderschönen traumstrand, später die berühmte grüne Lagune vom Film «The Beach» und danach badeten wir noch vom Boot aus zwischen den wunderschönen Felsen.

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Auf der NAGA selber konnten wir uns auf dem Sonnendeck oder hinten auf der Lounge oder am Tisch entspannen. Der Ausflug endete um ca. 18.30 Uhr während wir der Küste von Koh Samui entlangfuhren und dazu noch kleine Snacks geniessen durften. Dieser Tagesausflug war mein absolutes Ferienhighlight!

Die Insel Ko Wua Talab im Ang Thong Marine Nationalpark

IMG_3396Der erste Stopp nach einer ca. 1,5 – 2 Stündigen Schiffsfahrt war die Insel Ko Wua Talab. Bereits beim anfahren der Insel kam ich nicht aus dem staunen heraus. Es war wirklich wie auf einer Postkarte. Ein wunderschöner Strand, keine Hotels, Geschäfte oder sonstiges und die Landschaft war umgeben von Felsen.

IMG_3441Infos zu Ko Wua Talab:

Auf Ko Wua Talab findet man die Parkverwaltung und ein einfaches Restaurant. Gäste die über Nacht bleiben wollen, können hier einfache Bungalows oder Zelte mieten.

Auf der Insel befindet sich einer der schönsten Aussichtspunkte Thailands, der sich 220 Metern über dem Meeresspiegel befindet und über einen im oberen Teil steilen, felsigen Pfad erreichbar ist. Besonders am frühen Morgen hat man die Chance während des Aufstiegs auf Languren zu treffen. Das Füttern der Affen ist jedoch unter Androhung einer Geldstrafe verboten.

Ein weiterer Pfad führt zur Bua Boke Tropfsteinhöhle. Am oberen rechten Rand der Höhle befindet sich ein dunklerer Teil, in den man problemlos hineinklettern kann. Von dort aus geht es noch ca. 100 Meter weiter. Hier findet man die schönsten Tropfsteinformationen der ganzen Höhle.

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Es war ein wirklich heisser Tag, als wir in Ko Wua Talab eintrafen. Zu Beginn der Reise wie ihr auf den Fotos der NAGA selber seht, war es eher bewölkt. Angekommen in Ko Wua Talab, spazierten wir zuerst ein wenig am Strand herum. Schossen einige Fotos und besuchten das kleine Museum. Danach entschieden wir uns in Richtung Aussichtspunkt. Gutes Schuhwerk, wäre eine gute Info gewesen, in meinen Sandalen war das ziemlich anstrengend. Wir wanderten jedoch nur bis auf die zweite Plattform, es war uns einfach zu heiss. Eigentlich wollten wir ganz nach oben, um die Chance einen der Languren Äffchen zusehen zu vergrössern. Als wir dann wieder am Strand waren, beobachteten wir mit der restlichen Crew wie einige Languren von Baum zu Baum sprangen.

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Die Insel Ko Mae im Ang Thong Marine Nationalpark

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Mit dem kleinen Speedboot von der Naga zum nächsten Strand. Diesmal gab es keine Ausreden und wir wanderten den gesamten Weg zuden Aussichtspunkten ab. Der ganze Weg bestand nur aus Leitern/ Stufen und es war echt, so brutal heiss. Jedoch hat es sich absolut für die Aussicht gelohnt und ich überwand auch meine Höhenangst auf Leitern. Die waren ab und zu nämlich nicht nur steil, sondern waagrecht.

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Infos zu Ko Mae:

Die meisten Ausflugsboote machen Halt auf der Insel Ko Mae (deutsch: Mutterinsel). Auf der Insel findet man einen herrlichen Strand und einen Salzwassersee, dessen Wasser in unterschiedlichen Farben schillert. Der Emerald Lake (Thale Nai Hat) ist unterirdisch mit dem Ozean verbunden, ungefähr 200 breit, 250 Meter lang und durchschnittlich 7 Meter tief. Vom Strand aus führt ein gut ausgebauter Weg mit vielen Treppen zu mehreren Aussichtspunkten mit Blick auf den See.

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Kalksteinfelsen / Landschaft / und weitere Eindrücke

 

Wie ihr sehen könnt, war es ein traumhafter Tagesausflug mit ganz ganz vielen Erinnerungen fürs Leben! Wenn ihr einmal in der Umgebung Koh Samui, Koh Tao oder Koh Phangnan seid, solltet ihr diesen Tages Ausflug unbedingt miterleben. Der Tag danach war leider schon die Abreise, des Thailand Traums. Verbunden mit ganz üblem Muskelkater vom wandern auf die Aussichtspunkte. 😉

Ich hoffe euch haben die Thailand Beiträge gefallen! Ich freue mich auf jeden Kommentar von euch. Bis bald!

alles liebe
❤ meli

 


Quellen im Text:

Ang Thong Marine Nationalpark: http://www.thailand-reiseinfo.net/angthong


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13 Kommentare zu „Koh Samui: Ausflug Tag 5 – Ang Thong Marine Nationalpark #Reisetagebuch2018

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  1. Traumhaft schöne Bilder!! Ich habe einfach das Gefühl, dass Thailand aber zur Zeit zu überlaufen ist von Touris….
    Ich glaube, ich würde da dann eher ein anderes Reiseziel nehmen. Zumal es mit Kleinkind gerade sowieso schwierig ist.

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  2. Liebe Meli, Deine Begeisterung wird in jeder Zeile deutlich. Wenn Ingenieure endlich einen klimatisierten Ganzkörperanzug für Durchschnittsbürger erfinden würden, würde auch ich mich auf den Weg in die Hitze dieses „Paradieses“ machen. Die Fotos laden sehr dazu ein.
    Besonders schön finde ich, dass Du Infos zur Geschichte und zum Hintergrund des Reiseziels gegeben hast.

    Liebe Grüße aus Berlin

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  3. Wenn’s dort gemäßigte Temperaturen hätte, wäre ich sicherlich auch schon längst vor Ort gewesen! Deine Bilder sind jedenfalls sehr schön und der Reisebericht wirklich informativ.
    Viele Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

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  4. Die Fotos sind traumhaft! Das Wasser sieht ja so toll aus, dass man gleich fernweh bekommt! Das klingt auf jeden Fall auch nach einem spannenden und entspannten Urlaub!

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